Münsterplatz 9

D-78462 Konstanz
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Behandlungszeiten

Mo – Do von 8 – 20 Uhr

Fr von 8 – 15 Uhr
Samstags nach Vereinbarung

Parodontologie

Parodontologie bezeichnet das Fachgebiet in der Zahnmedizin, das sich um all das kümmert, was den Zahn umgibt und hält: das Zahnfleisch, den Kieferknochen sowie Wurzelzement und Wurzelhaut, die wiederum die Zahnwurzel im Knochen befestigen. Falls das Zahnfleisch nun über einen längeren Zeitraum entzündet ist, kann diese Entzündung (Gingivitis) auch auf die Wurzelhaut, das Zement und letztlich den Kieferknochen übergreifen. Dann spricht man von einer Parodontitis, also einer Entzündung des Zahnhalteapparates aufgrund von Bakterien. Die Art und Schwere des Verlaufs einer Parodontitis hängt entscheidend davon ab, wie das Immunsystem des jeweiligen Patienten reagiert. Parodontalerkrankungen verlaufen im Allgemeinen schmerzlos. Es gibt jedoch andere Warnsignale, die Sie ernst nehmen sollten:

    • Zahnfleischbluten
    • Zahnfleisch, das rot, geschwollen, oder empfindlich ist, oder sich möglicherweise zurückzieht
        • Mundgeruch

        • Sekret, das aus Zahnfleischtaschen austritt
        • Lockerung der Zähne, was sich durch Teilprothesen, die nicht mehr richtig sitzen, zeigen kann oder auch wenn Zähne beim Zusammenbeißen nicht mehr richtig aufeinander passen 


        Parodontalerkrankungen sind therapierbar. Dennoch sollten sie selbstverständlich erst gar nicht entstehen oder wenigstens in einem sehr frühen Stadium erkannt werden. Eine unbehandelte Parodontitis kann zum Zahnverlust führen. Doch Sie selbst können viel dafür tun, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Dazu zählen eine gründliche tägliche Mundhygiene mit Zahnbürste und Zahnseide oder Interdentalraumbürstchen, regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt und der Prophylaxebesuch mindestens zweimal im Jahr. Zusätzlich sollten Sie eventuelle Risikofaktoren wie Rauchen oder eine medikamentös nicht - oder nicht richtig - eingestellte Diabetes vermeiden.